Samstag, 18. April 2009
Ende
Kannst du dich erinnern, wie "sie" geschrieben hat:

"(...)Was es für uns beide bedeutet? Das kann ich dir sofort sagen. Und für dich, der aus meinem Inneren zu lesen befähigt sein sollte wie kein anderer Mensch, für dich kann daran doch kein Zweifel bestanden haben, oder? (...) Es gibt nur eine logische Konsequenz, bestehend aus vier Buchstaben. So oft haben wir ihr entgegengezittert. So lange haben wir sie hinausgezögert, darüber hinweggetäuscht und daran vorbeigeschrieben. Jetzt hat sie uns eingeholt, und es liegt an mir sie zu verkünden:

ENDE."

Und als ich schrieb, es wäre ein Abschied den DU wolltest, da war dies nicht die Wahrheit. Du wolltest gar keinen Abschied. Du wolltest am liebsten von Allem ein bisschen, weil du glaubst ohne das Eine oder Andere nicht mehr richtig gut leben zu können. Du wolltest das nicht und nie mit böser Absicht - das weiß ich. Aber du wolltest es, weil es dir mit dieser Lösung am Besten geht. Weil es für dich am einfachsten war, keinen geliebten Menschen ganz verlieren zu müssen.

Dies ist ein Abschied den ich wollte. Nicht, weil meine Gefühle sich für dich geändert hätten, oder meine Wünsche von einer gemeinsamen Zukunft. Nicht, weil ich den Glauben verloren hätte, wir beide würden zusammen passen wie... Aber an dieser Stelle musste ich mal ganz egoistisch sein. Wie hätte ich so weitermachen sollen? Wie hätte ich dabei zusehen können? Wie hätte ich dich nicht immer als das sehen sollen, was du nunmal bist - für mich?

Dieses Ende ist nicht einfacher. Es beschäftigt mich jede Minute an jedem einzelnen Tag. Ich denke an dich, immernoch wie es wäre mit dir. Die Träume hören nicht auf. Aber ich habe die Hoffnung das ein Ende irgendwann mal ein Ende bedeutet.

Du sagtest, wir haben für immer die Gewissheit einen Platz in des Anderen Herzen zu haben. Ich hoffe, du wirst irgendwann nurmehr ein Gedanke - ein schöner Gedanke - in meinem Kopf sein. Eine Erinnerung.
Aber in meinem Herzen - für dich - auch da wird und muss und soll irgendwann - Ende sein.

ENDE.

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Grautöne
Manchmal sind die Grautöne im Leben nicht mehr einfach nur
grau. Sie sind in manchen Momenten ein tiefes und dunkles und bedrohliches Anthrazit.
Und wenn du genau hinschaust siehst du, dass es eigentlich schon ein Schwarz
ist. Ein Schwarz von seiner dunkelsten Sorte. Und es gibt Momente, in denen du
dir nicht vorstellen kannst, dass daraus vielleicht mal wieder ein Grau wird.
Ganz zu schweigen von rot und rosa und vor allem rosarot!

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Abschied
Der Himmel zeigt sein strahlendstes Blau. Die Sonne scheint hell
und es ist wunderbar warm.

Und wir – wir müssen Abschied nehmen.

Einen Abschied den ich nicht will und gegen den ich mich mit
jeder Faser meines Körpers, mit jedem Schlag meines Herzens und sogar mit jedem
Funken Verstand wehre.

Einen Abschied den meine Seele einfach verdrängt.

Mir ist so gar nicht nach Abschied.

Du aber willst es so. Mit jedem Funken Verstand und jedem
Schlag deines Herzens. Und so sagst du nur „bis bald mal wieder“.

Das ist er also – unser Abschied.

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Sag mir wie...
Sag mir, wie du es schaffst, nicht mehr an mich zu denken

Wie ist es, am morgen aufzustehen und der Erste Gedanke gilt
nicht dir?

Am Abend einzuschlafen und dich nicht mit in den Schlaf zu
nehmen?

Wie ist es, wenn die Welt sich einfach weiter dreht, als
wäre nichts geschehen?

Sag mir wie kann ich den Himmel anschauen ohne an dich zu
denken?

Wie kann ich den Weg gehen ohne dich bei mir zu haben?

Die Lieder zu hören, ohne an die Zeit zu denken, in denen wir
zusammen waren?

Wie ist es, das Leben weiter zu leben, als wäre man sich nie
begegnet?

Sag mir, wie du es schaffst, dem Herzen zu sagen, es solle
nicht mehr weh tun.

Wie du deine Gedanken dazu bewegen kannst, sich von mir wegzubewegen?

Wie es ist, dem Körper zu sagen, er dürfte sich nicht
sehnen?

.. ......

Sag mir wie....

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Ein Eimer voll lauwarmer Getränke
...manchmal stellt dir das Leben einen Eimer hin und schüttet ihn voll mit heißen Getränken.

Und warum in einen Eimer??!!

Damit es schneller abkühlt auf angenehme Temperatur!!

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Weißes Schweigen
Wir wissen, was der blaue Himmel für uns bedeutet. Und auch - vor allem - die Wolken. Die Weißen und die Grauen - besonders die ganz Dunklen.

Aber was bedeutet der Schnee für uns?

Heute gab es Schnee. Und Schweigen. Einen ganzen Tag nichts außer Schweigen. Und das ist fast noch schlimmer als so manch Gesagtes oder Ungesagtes. Das Schweigen bringt mich um den Verstand.



Der Tag ist unglaublich lang, jede Stunde, jede Minute vergeht so langsam, wie die Schneeflocken heute langsam vom Himmel gefallen sind.


Schnee bedeutet Schweigen für mich. Ich mochte einst den Schnee.

Jetzt sehne ich mich nach blauem Himmel - auch wenn er ein paar Wolken hätte...

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Blauer Himmel
Schau jetzt raus! Der Himmel ist ganz blau, am Horizont fast schon ein wenig türkis. Keine Wolke ist am Himmel. Keine weiße - keine graue. Ich habe alle für dich beiseite geschoben!

Schau raus! Der Himmel ist blau - für dich und für mich! Und auch wenn es Regen gab, der Himmel kann so blau sein für uns.....

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Melancholische Schritte
..mit jedem Schritt den ich laufe - ein Wort von dir.
...mit jedem Schritt auf "unserem" Weg - ein Blick von dir.
...mit jedem Schritt - ein Gefühl mehr für uns.
...mit jedem Schritt - ein Stück mehr Gewissheit.

Beim Ankommen - dich noch mehr in meinem Herzen

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Wie es ist....
Es ist ein bisschen so, als hätte man mir die Luft zum Atmen genommen.

Als hätte man dem Tag die Sonne genommen. Oder die Nacht wäre ohne Sterne.

Es ist, als wäre keine Straße mehr dort, wo ich gerade langlaufen wollte.

Als stünden in meinem Buch keine Worte mehr. Als erreichte kein Ton mehr mein Ohr, kein Gefühl mehr mein Herz.

Ich wollte ganz normal weiter machen, aber alles zum Weitermachen fehlt mir....

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Ohne Dich....
Wie soll es weiter gehen? Wie soll ich nur die nächste Minute ohne dich aushalten? Wie kann der neue Tag einfach anfangen, wenn ich ohne dich bin? Wie kann ich lachen, wie reden, schlafen oder träumen ohne dich? Wie kann die Welt sich weiterdrehen, wenn du nicht bei mir bist? Wie soll ich damit leben, dass du zu mir gehörst, ich zu dir gehöre und wir doch nicht beieinander sind? Wie kannst du es zulassen, dass ich ohne dich bin? Wie kann ich atmen ohne dich?

Ohne dich bin ich nur noch ein halber Mensch. Ohne dich bin ich ganz unvollkommen. Ohne dich ist der blaue Himmel höchstens Grau und die Sonne ein gelber Fleck am Himmel. Ohne dich ist mein Bauch nurmehr nur ein Bauch. Kein Gefühl mehr in ihm. Ohne dich ist mein Herz nicht mehr als nur ein Muskel.

Ohne dich - meine Augen sehen nur noch grau....dort wo doch nur rot, rosa und vor Allem rosarot sein sollte....

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Hoher Flug und tiefer Fall
Mit dir bin ich so hoch geflogen, höher wie je zuvor. Über die Wolken hinweg, die Siebente weit hinter uns gelassen.

Den Sternen Gute Nacht gesagt, das Glück so nah gespürt.

Mit dir bin ich so tief gefallen, tiefer wie je zuvor. Auch wenn wir den Schmerz des Aufpralls teilen, trifft es mich so schmerzlich, dass ich Mühe habe mir den Flug im Herzen zu bewahren.

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Damit der Himmel blau für dich bleibt...
Du machst mir den Himmel himmelblau und die Sonne immer noch
ein Stückchen heller.

Du machst mir den Tag wärmer und die Nacht sternenklar.

Du machst mir die Wege kürzer und die Träume länger.

Du machst mir das Herz weich und zauberst mir den Verstand
einfach weg.

Ein himmelblauer Himmel heute – für dich und für mich....ganz ohne Wolken

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Blauer Himmel und dunkle Wolken
Der Himmel zeigt sein schönstes Blau und die Sonne scheint so schön, wie seit Wochen nicht mehr. Eigentlich ist hier kein Platz für dunkle Wolken. Ein paar kleine – weiße Schäfchenwolken vielleicht. Aber eine dunkle, große Wolke, die sich vor die Sonne schiebt und den Himmel so viel dunkler macht – das passt hier einfach nicht her.


Und doch – da draußen und hier drinnen bei mir. Der Himmel zeigt sein schönstes Blau, die Sonne ihr hellstes Licht. Da ist diese eine, große und so dunkle Wolke, die sich vor alles schiebt und weil es windstill ist.....bleibt sie einfach da....

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Freier Fall
Es gibt Menschen, die sollen ja immer wieder diesen Traum
haben. Dass sie fallen und fallen. Ich hatte – glaube ich – diesen Traum noch nie. Ich falle immer in der Realität. Und hier tut es mindestens doppelt so
sehr weh....

Manche Dinge treffen einen so ungebremst, mit voller Wucht,
dass man eine Zeit braucht, um überhaupt wieder richtig zu sich zu finden. Es ist, als bliebe die Welt für einen Augenblick stehen. Alles bewegt sich wie in Zeitlupe und nichts ist da, außer der überwältigende Schmerz, das Unfassbare, die Machtlosigkeit. Eben genau das Gefühl einfach zu fallen. Und nichts ist da, was einen auffängt. Kein Wort des Trostes oder des Zuspruchs, keine Geste vermag einen festzuhalten, wenn man erst einmal in diesen Strudel geraten ist.

Vielleicht ist es einfacher, wenn man manche Dinge schon
vorher intuitiv geahnt hat. Es ist also, als ob man beim Fallen immerhin den Fallschirm dabei hätte. Das heißt, für einen kurzen Augenblick, denkt man, es wäre gar nicht so schlimm. Bis man merkt, dass der Fallschirm nicht aufgeht. Und man steuert doch ungebremst dem Abgrund zu.

Aber das ist der Lauf des Lebens. Wir fallen, um zu lernen,
wieder aufzustehen. Wir stehen auf, um vielleicht nach ein paar Schritten
wieder zu fallen. Ob das Wissen, es leichter macht?! Nein. Es ist wie mit den Träumen, die reißen einen auch jedes Mal wieder aus dem Schlaf. Und so reißt es uns jedes Mal wieder aus dem Leben.....

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Achterbahn
Kaum irgendwo liegt Freud und Leid so dicht beieinander, wie in der Liebe.

Du bist in einem Moment im Himmel und doch schon so nah dran zu fallen, dass du es spüren kannst. Und weil du weißt, dass es immer so ist, betrachtest du den Moment im Himmel schon immer ein wenig misstrauisch. Immer darauf wartend, dass der Absturz losgeht.

Das Glücksgefühl breitet sich in dir aus. Du lachst und lachst, vielleicht auch ganz ohne bestimmten Grund. Vielleicht hat nur ein Wort, eine Geste, eine Kleinigkeit das gute Gefühl in dir ausgelöst. Es ist als könntest du dich von "außen" beobachten und siehst, wie du ein kleines bisschen über dem Boden schwebst.

Wenn du fällst, wird es viel mehr weh tun, als wärest du nur ein kleines bisschen über dem Boden gewesen. Wenn du fällst - dann fällst du richtig. Und du weißt, dass es kommen wird. Etwas wird kommen und dich in die Realität zurückholen. Vielleicht heute oder morgen. Nächste Woche vielleicht, wird alles schon wieder ganz anders aussehen.

Und war es nicht in den letzten Wochen schon genauso...Ein ständiges Auf und Ab.

Bei einer Achterbahn kannst du dir aussuchen, ob du mitfahren willst. Und wie lange du fährst, bevor du aussteigst, weil dir vielleicht schon ein bisschen schlecht wird.

In der Liebe - da bist du machtlos. Du wirst reingesetzt, festgeschnallt und du fährst so lange, bis dich irgendjemand, irgendwann wieder raus lässt.....

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Warum es trotzdem so schrecklich weh tut...
DieIllusion, dass es auf dieser Welt für jeden Mensch den „Einen“ gibt, hast du schon lange aufgegeben. Ein „Deckelchen“, den Traummann,der Mann fürs Leben, dein Seelenverwandter! Für
dich alles Quatsch.........

Und dann auf einmal beschleicht dich das Gefühl, dass er vor dir steht. Eine Stimme tief aus deinem Innern ruft es dir immer wieder zu. Das ist dein Mann. Du willst sein „Deckelchen“ sein. ....



Und das ist ein so gutes Gefühl, dass du wie auf Wolken schwebst. Bis du hart landest, weil dir bewusst wird, dass ihr nie zusammen sein werdet. Und der Schmerz ist so überwältigend und so groß, dass er dir noch bewusster macht, wie sehr du diesen Menschen willst! Aber alles was bleibt, ist dieser Schmerz und der Verlust, das Gefühl alles würde schrecklich weh tun. Alles tut schrecklich weh.

Und alle deine Gedanken kreisen nur um diesen Menschen, den ganzen Tag, jede Nacht. Und du wünschst dir so sehr, dass dieser Schmerz vergeht und es nicht mehr so schrecklich weh tut.... ....

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...wie es aufhören muss.
Früher einmal war mein Motto „Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg“ oder „Wer nicht kämpft, hat schon verloren“. Heute sehe ich nur noch zu mit dem Arsch an die Wand zu kommen. Um es anständiger (und auch mit einem Zitat auszudrücken) „Man gebe mir den Mut Dinge zu ändern, die ich ändern kann.Die Gelassenheit Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann. Und die Weisheit das Eine vom Anderen zu unterscheiden“.

Und wenn ich heute doch sehe, dass es Dinge gibt, die ich nicht ändern kann, dann werde ich nicht mehr kämpfen. Des Kämpfens bin ich müde geworden. Ich brauch noch ein bisschen Zeit mich damit abzufinden, denn tief in mir steckt der Krieger, der unablässig nach neuen Wegen sucht. Und manchmal bäumt er sich noch auf und will Alles geben, um zu bekommen, was man sich so
sehr wünscht.

Aber ich mache da nicht mehr mit. Ich habe angefangen den Tatsachen ins Auge zu sehen und nicht mehr zu denken „was wäre wenn“ und „wie
könnte etwas gemeint sein“.

Auch wenn es weh tut, eine Vorstellung, einen Wunsch, einen Traum,vielleicht etwas Vollkommenes ziehen zu lassen....Es ist besser, wenn es jetzt aufhört. Es ist besser, wenn wir es nicht richtig anfangen lassen...

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...bereits 268 x gelesen
...wenn der Wahnsinn los geht
Es gibt etwas Gutes am Verliebtsein. Man könnte annehmen, es gibt nur Gutes daran. Aber wenn wir davon ausgehen, dass man manchmal verliebt ist, ohne dass der Andere etwas davon weiß, dann gibt es tatsächlich auch hierdran etwas Gutes.

Man kann sich z.B. auch in fortgeschrittenem Alter noch einmal wie 15 fühlen. Mit Allem drum und dran. Das Herz rast, die Beine zittern, einem ist heiß und kalt, der Bauch kribbelt und der Kopf macht sowieso was er willt.

Aus dem Mund kommen nur noch unzusammenhängende Geräusche, obwohl man doch sonst des Sprechens mächtig ist. Aber man ist gar nicht mehr fähig einen klaren Gedanken zu fassen.

Unkontrolliertes Lächeln ist meine Lieblingsnebenwirkung. Immerhin wirkt man auf Alle wie ein sehr fröhlicher und netter Mensch.

Ich finde, das Alles ist schon ein kleiner Zustand des Verrücktseins. Aber ein kleines bisschen Wahnsinn kann das Leben ja durchaus bereichern....

Also - solle er beginnen - der Wahnsinn...

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...bereits 257 x gelesen
Leere
Nur für einen Moment steht die ganze Welt still. Ich höre die Worte, doch ich verstehe sie nicht. Ich sehe nur das Braun der Augen, höre den Klang der Stimme, schaue in das Gesicht, was ich endlich wieder sehen kann.

Aber das Wiedersehen kam so überraschend, dass ich mich gar nicht darauf vorbereiten konnte. Ist das gut oder schlecht? Ich hatte keine Zeit sehr nervös zu sein. Nur ein bisschen vielleicht, ein klein wenig feuchte Hände und wacklige Knie. Das Gefühl im Bauch ist sowieso schon seit Tagen nicht mehr wegzudenken.

Trotzdem bleibt das Gefühl, die viel zu kurze Zeit nicht richtig genutzt zu haben. Ich hätte doch lieber noch viele andere Dinge sagen wollen. Etwas mit mehr Gewicht, etwas das mehr aussagt. Aber es war einfach nur viel zu schnell vorbei. Jetzt ist es schon so weit weg, dass es kaum mehr real erscheint.

Für einen Moment, war es wie fliegen und das Gefühl von gelandet sein. Für einen Moment, war es das Größte...die Stimme, das Lachen, der Gang, das Lächeln, die Worte, die Augen, das Dasein.

Jetzt aber ist an diesem Platz nur noch Leere. Das Gefühl als sei einem all das genommen worden. Aber kann einem etwas genommen werden, das eigentlich niemals da war??!!

Wenn in deinem Horoskop steht, du sollst ab heute in die Zukunft schauen, dann schau in die Zukunft. Und blicke nicht zurück. Und begreife, dass es Menschen gibt, die nicht zu deiner Zukunft gehören. Und dann blicke wieder in deine Zukunft, fülle die Leere aus und vertraue darauf, nochmal das Glück zu haben, so einen Menschen zu treffen.

Zu einer besseren Zeit...an einem besseren Ort...

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Verliebt - eine Phantasie der Seele
Morgens ist er dein 1. Gedanke und du weißt, dass er Abends dein Letzter sein wird.

Wenn du an diesem Ort bist und schließt die Augen, dann erkennst du ihn an seinem Gang. Du hörst ihn heraus zwischen all den Menschen. Und wenn du jetzt daran denkst, wie er sich bewegt, dann lächelst du. Wenn du lächelst, erinnerst du dich daran, wie er lächelt. Und diese Bilder gehen dir nicht mehr aus dem Kopf.


Aber all das sind nur die Phantasien deiner Seele, weil sie ihr gut tun und sie der Seele vormachen glücklich zu sein.

Du bist nicht verliebt, du magst nur das Gefühl, dass du es sein könntest.

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Verliebt - eine Reaktion des Körpers
Du siehst ihn an und dein Herz klopft. Du wirst nervös, deine Hände werden feucht. Dein Bauch kribbelt. Du könntest glauben, du wärst verliebt. Alles deutet darauf hin, genauso war es schließlich immer wenn du verliebt warst.

Ich glaube, dass der Körper dich täuschen kann. Vielleicht hat dieser Mensch gerade dein Leben gerettet. Oder er war ein Überbringer von schlechten und manchmal auch guten Nachrichten. Das heißt, all die Male, die du ihm begegnet bist, waren aufregend, weil er dir was mitzuteilen hatte. Etwas wichtiges. Vielleicht etwas lebenswichtiges. Und immer wenn er vor dir stand, hat dein Herz geklopft, du warst nervös, deine Hände feucht und dein Bauch hat gekribbelt.

Wenn du ihn jetzt ansiehst, hat dein Körper einfach nur nicht gemerkt, dass die Zeit vorbei ist, wo dein Leben in seiner Hand liegt oder er dir wichtige Nachrichten überbringt. Er reagiert so, wie er es immer getan hat.

Dein Herz klopft, du bist nervös. Deine Hände sind feucht, dein Bauch kribbelt.

Aber du bist nicht verliebt.

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